FESTE
SHAMPOOS

Die Verwirrung über feste Shampoos ist mittlerweile sehr groß.
Naturshampoo? Feste Haarseife? Solid Shampoo? Shampoo Bar? Was ist denn nun was und welches vor allem für wen das richtige Shampoo. Hier erfährst du einiges über dieses feste Stück, das nicht nur die Plastikflaschen aus unseren Bädern vertreiben könnte, sondern auch noch ein tolles Haargefühl mit sich bringen kann. Wir von YLN treten an, für ein maximales Haargefühl, professionelle natürliche Haarpflege die auch Friseuransprüchen gerecht wird, individuelle, sachdienliche Beratung und eine Interpretation von Luxus, welche nicht auf übermäßigen Konsum, sondern qualitativen Minimalismus ausgerichtet ist.

Die Königsklasse der nachhaltigen Haarwäsche.

Beratung täte gut

Mein Anspruch als Naturfriseur ist natürlich hoch – muss ich doch für jede Kundin über das passende Produkt verfügen. Unterschiedlichste Haartypen gleiten täglich durch meine Finger und selbstverständlich möchte ich nur zufriedene Kund:innen den Salon verlassen sehen.
Ich stelle immer wieder fest, dass die Verwirrung und Ratlosigkeit unter Verbraucher:innen, bezüglich der Begrifflichkeiten wie Haarseife, Naturshampoo, festes Shampoo, Solid Shampoo oder Shampoo Bar, mittlerweile so groß ist, dass (bezahlte) Qualitätssiegel auf den Verpackungen für die Kaufentscheidung immer wichtiger werden.
Wir von YLN, werfen im Salon lieber kurz einen Blick auf dein Haar, empfehlen dir das passende Shampoo und wenn du möchtest helfen wir dir auch gerne mit der richtigen Pflege danach, hilfreichen Stylingtips oder vielleicht sogar mit einem passenderen Haarschnitt weiter. Eine Rundumberatung macht einfach immer Sinn.




WARUM
UMWELTFREUNDLICHE
FESTE SHAMPOOS



Es geht um mehr als nur um Naturkosmetik

Feste Shampoos sind meiner Meinung nach ein entscheidender Schritt, in Richtung konsequent gedachte Naturkosmetik. Jedoch ist ein festes Shampoo nicht gleich hochwertige Naturkosmetik. Trotzdem darf diese Entwicklung nicht nur ein Hype sein, sondern sollte wirklich etwas bewegen. Keine Plastikflaschen mehr! Auch nicht für die Haut- und Haarpflege – das ist möglich und war längst überfällig. Zum Glück schreitet dieser Trend voran. Wir dürfen der Natur nicht weiter unseren Müll hinterlassen und sollten auf Stoffe verzichten, die sie nicht abbauen kann. Das betrifft nicht nur Plasitkverpackung, sondern auch Inhaltsstoffe, die den meisten flüssigen Shampoos (nicht naturkosmetische Shampoos) beigemischt werden. Da wären synthetische Weichmacher, Phthalate, synthetische Tenside, Konservierungsmittel und Stabilisatoren, Silikone, PEG’s, Parabene, künstliche Farb- und Duftstoffe, um nur einige zu nennen – alles aus Erdöl gewonnene Zusatzstoffe mit denen in erster Linie unser Grundwasser zu kämpfen hat, unser Körper bei zu viel Kontakt damit, aber auch belastet wird. Die Summe macht das Gift. Klar, unmittelbar ist das nicht spürbar, aber nachweislich sind einige dieser Stoffe hormonwirksam und bringen unseren natürliche Bakterienhaushalt auf unser Haut aus dem Gleichgewicht – Allergien und Unverträglichkeiten können die Folge sein. Ganz abgesehen davon, werden Haare auf die Dauer von synthetischen Weichmachern (Silikone, Polyquaternien), äusserlich immer weicher und innerlich gleichzeitig trockener da diese Stoffe den Zugang von Feuchtigkeit erschweren. Die Haare verlieren an Spannkraft.

Kleiner Tip:
Shampooniert wird nur ein Mal, das reicht völlig aus.
Am gründlichsten wird es, wenn du deine Haare über Kopf wäschst.

HERSTELLUNG
UNSERER SHAMPOO BARS

Unsere YLN festen Shampoo Bars werden von 2 kleinen Manufakturen für Naturkosmetik hergestellt – geleitet von innovativen Visionärinnen mit Weitblick, Mut und Erfindergeist. Sie nahmen mich vor Jahren an die Hand und teilten damals schon meine Einstellung über Produktions- und Marktethik. Hier ist nicht Massenproduktion die Devise, sondern bestmögliche Naturkosmetik herzustellen, die Rohstoffe weitestgehend pur zu belassen und die fertigen Produkte nicht unnötig mit Wasser zu strecken oder gar mit Alkohol zu konservieren. Mit der Zeit kam sogar noch eine dritte Manufaktur für feste Gesichts- und Körperpflege, sowie frische, hochwirksame liquide Haarpflegeprodukte in Glasflaschen dazu – leider ist nicht alles in fester Form möglich.

Kaltrührverfahren

Die Herstellung unserer Shampoo Bars erfolgt im sogenannten Kaltrührverfahren. Per Hand können so pure, kaltgepresste, nicht raffinierte* Pflanzenöle und -fette (Mangobutter, Kakaobutter, Sheabutter), wie auch andere Naturstoffe unterschiedlichster Konsistenz wie Vulkanerde, Salze, Mineralerden, Kräuterextrakte, und Pflanzenkohle. verarbeitet werden .
In kleinen Chargen werden alle Rohstoffe in einem Topf vermengt und nicht über 100ºC erhitzt. Wertvollen Nährstoffe der Pflanzenöle und -fette bleiben so erhalten. Unter ständigem Rühren entsteht ein Shampoo-Brei der in Formen gegeben wird – danach geht es in den Backofen. Einzeln und per Hand werden dann die fertigen festen Shampoos wieder vorsichtig herausgelöst und zum trocknen gelegt. Keine Maschine, kein Laufband.

*Raffination von Pflanzenölen und -Fetten
Der Ablauf ist folgender: Reinigung, Neutralisation, Bleichung und Desodorierung, Erhitzung bis zu 200ºC. Dabei büßen einst pure, wertvolle, quasi Uröle so einiges an Nährstoffen ein, was sich natürlich auf ihre Wirksamkeit gerade im Kosmetikbereich auswirkt. Durch hohes Erhitzen werden die Pflanzenöl- und Fette geruchs- und farbneutral gemacht. Das macht die Öle haltbar und für die Massenproduktion einsetzbar. Größere Mengen können eingekauft und gelagert werden, und das Endprodukt ist beim Endverbraucher sehr viel länger haltbar.

Warum Manufakturen?

Weil bei industrieller Massenproduktion ausschließlich raffinierte und veränderte Stoffe zum Einsatz kommen die so aufgearbeitet sind, dass sie problemlos durch dünne Schläuchlein laufen können. Solche Inhaltsstoffe haben mir schon zu viel ihrer wertvollen Nährstoffe verloren.
Bei Massenproduktionen und großen Vertriebsnetzen, werden aus Lagerungs-, Produktions- und Preisgründen große Abstriche beim Qualitätsanspruch der Rohstoffe gemacht. Das spiegelt sich zwar in günstigen Preisen für den Endverbraucher wieder, hat aber leider negative Auswirkungen auf die Qualität und schließlich die Wirksamkeit des Produktes.

WOHIN
MIT DEN
SHAMPOO RESTEN

Bei uns kommt nicht’s weg. Wir sammeln die Reste unserer Shampoo Bars in einem Probiersöckchen, das man in jedem Schuhgeschäft bekommt, verknoten es und brauchen so jeden kleinsten Krümel bis zum bitteren Ende auf. Diese geniale Idee ist übrigens von meiner Oma, die sagte, man hätte das im Krieg eben so gemacht und dafür seine alten Nylonstrümpfe zerschnitten. Meine Mutter hat es ihr dann gleich getan und so gebe ich das heute an euch weiter.


WELCHER
HAARTYP BIST DU?

Erfahrungsgemäß schätzen Kund:innen ihr Haar nicht richtig ein – was den Griff zum richtigen Shampoos natürlich erschwert. Eine Selbstdiagnose über die Stärke und den Zustand des eigenen Haars zu erstellen, fällt vielen schwer. Handelt es sich um kräftiges, feines, krauses oder glattes Haar? Ist es trocken und wenn ja wo – über die gesamte Haarlänge oder nur an den Spitzen? Ist es eventuell gefärbt, getönt oder gesträhnt? Besteht ein Grauanteil, wenn ja, wie hoch ist er? Wie verhält es sich mit der Kopfhaut? Ist sie trocken, schuppig, juckt sie vielleicht schnell oder fettet sie etwa extrem schnell nach? Das solltest du dich erst mal fragen oder diese Analyse einem Naturfriseur überlassen. Mit dem passenden Shampoo Bar kann die Reise in Richtung eines nachhaltigeren Lebensstils und einem tollen Haargefühl wieder geweckt werden – dabei begleiten wir dich gerne und freuen uns über jeden, der bereit ist, Haarkosmetik anders zu denken, für ein nachhaltigeres Bewusstsein und unsere Umwelt zu entlasten.


WELCHES
FESTE SHAMPOO
IST FÜR MICH GEEIGNET

Analysiere selbst

1. Brauchst du eine starke oder eine schonende Reinigung?
2. Fettet deine Kopfhaut extrem oder normal schnell nach, oder ist sie sehr trocken?
3. Sind deine gesamten Haarlängen trocken oder nur die Haarspitzen?
4. Ist den Haar ergraut, gefärbt, getönt oder gesträhnt?

Wie unter WELCHER HAARTYP BIST DU? schon beschrieben, gilt es erst mal deine Haarstärke und ihren Zustand zu analysieren. Aus dieser Anamnese leitet sich sowohl die nötige Reinigung der Kopfhaut, als auch die richtige Haarpflege für deine Haarlängen und -spitzen ab.



SHAMPOO BAR intense
1) Mint
2) Pure

Stärkere Reinigung für:

– Normales Haar
– Schnell fettende Kopfhaut
– Stark verschmutztes Haar
– Volumen und Griffigkeit
– Nicht für die tägliche Anwendung geeignet
– Nicht für die Körperreinigung
– Nicht für Kinder
zum Produkt
SHAMPOO BAR sensitiv
1) Green Tea
2) Ylang Ylang / Rosewood
3) Plain (ohne Duft)

Milde Reinigung für:

– Trockenes Haar
– Normales Haar
– Jede Haarstärke
– Ergrautes evtl. widerspenstiges Haar
– Krauses, unruhiges, lockiges Haar
– Farbbehandeltes Haar
– Auch für die Körperreinigung
– Auch für tägliche Anwendung
– Auch für Kinder
zum Produkt

Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen
zwei Varianten von festen Shampoos

Die entscheidende Erkenntnis meiner jahrelangen Tätigkeit als Maskenbildnerin, Friseurin und Stylistin ist, dass sich immer wieder zwei Shampoo-Typen herauskristallisierten. Kund:innen die eine starke Reinigung benötigten und Kund:innen die eine mildere, schonende Reinigung benötigten.

90% meiner Kundinnen sind Gruppe Shampoo Bar sensitiv.

WELCHES SHAMPOO BEI
FETTIGEM HAAR

Fettiges / öliges Haar – Shampoo Bar intense

Deine Kopfhaut wird nach dem Waschen schnell wieder fettig/ölig. Das bedeutet, du braucht ein stärkeres Waschtensid im Shampoo (bei uns übrigens alle natürlichen Ursprungs). Allerdings entfettet ein stärkeres Waschtensid nicht nur die Kopfhaut mehr als ein mildes, sondern trocknet auch die Haarlängen schneller aus. Dieses Shampoo ist also nur zu empfehlen, wenn deine Haarlängen kein Problem mit Trockenheit haben – also nicht gefärbt, nicht ergraut, nicht blondiert und nicht kraus sind.
Meine Empfehlung: SHAMPOO BAR intense mint, pure

Tip – wenn du denkst, deine Haare werden extrem schnell fettig:
Analysiere bitte, wie schnell deine gesamte(!) Kopfhaut ölig/fettig wird. Vielleicht hast du das Gefühl, dass dein Haar nur im Stirnbereich nach der Haarwäsche schnell wieder fettig wird. Das könnte damit zusammenhängen, dass du dir oft die Haare aus dem Gesicht streichst und Schmutz und Schweiß von deinen Händen die Haare schnell wieder strähnig und fettig werden lässt – das ist eine beliebte Fehleinschätzung! Wenn der Rest deiner Kopfhaut nämlich ganz normal schnell wieder fettig wird, solltest du lieber einen Shampoo Bar sensitiv verwenden.

Zwischen unseren festen Shampoo Bars auch mal zu wechseln ist übrigens kein Problem. Zyklusbedingt kommt es bei der Talgproduktion gerne mal zu Schwankungen.


FESTES SHAMPOO BEI
EMPFINDLICHER KOPFHAUT

Milde Reinigung – SHAMPOO BAR sensitiv PLAIN

Ist die Kopfhaut sehr empfindlich, ist unbedingt auf ein mildes Shampoo und eine sanfte Reinigung zu achten. Das heißt, den Waschvorgang gemach durchführen und mit den Fingerspitzen die Kopfhaut nicht zu stark massieren und unbedingt nur einen Waschgang durchführen. Die Kopfhaut sollte nicht übermäßig gereizt werden. Ausserdem würde ich bei empfindlicher Kopfhaut auf alles verzichten, was geht. Ätherische Öle können in manchen Fällen ein Triggerpunkt für Juckreiz oder empfindliche Kopfhaut sein. Alle die zu Neurodermitis oder ähnlichem neigen würde ich unbedingt dieses feste Shampoo ans Herz legen.
Meine Empfehlung: SHAMPOO BAR plain (ohne ätherische Öle)

…für mehr Infos zu den einzelnen Produkten bitte auf die Bilder tippen (mobile)


WELCHES SHAMPOO FÜR
NORMALES
HAAR

Normales Haar ist nicht chemisch behandelt, fühlt sich gesund an und macht keine besonderen Probleme. Die Kopfhaut ist intakt, fettet ganz normal nach und das Haar wird alle 2-3 Tage gewaschen. Die Struktur der Haare ist eher glatt oder leicht gewellt und vereinzelt können auch schon erste graue Haare zu erkennen sein. Hingegen ist stärker welliges, lockiges oder krauses Haar in den Längen nämlich meist trockener. Schwankungen bei der Nachfettung der Kopfhaut sind meist zyklusbedingt und ganz normal.
Du kannst problemlos zwischen unseren beiden festen Shampoo Bars wechseln. Wenn du allerdings täglich dein Haar waschen möchtest, solltest du einen SHAMPOO BAR sensitiv verwenden. Ist dein Haar mal stark verschmutzt und die Kopfhaut sehr fettig, kannst du auch einen unserer SHAMPOO BAR intense verwenden.


WECHES SHAMPOO FÜR
TROCKENES HAAR
ODER
TROCKENE SPITZEN

a) Insgesamt trockenes Haar

Insgesamt trockenes Haar geht meist mit einer trockenen Kopfhaut einher. Wahrscheinlich ist das Haar (und oder auch) ergraut, gefärbt, blondiert, kraus, lockig, widerspenstig, kräftig (siehe: trockene Kopfhaut). Es empfiehlt sich unbedingt eine milde, schonende Haarwäsche mit einem unserer SHAMPOO BARS sensitiv und anschließend eine passende leave-in Haarpflege. Wahrscheinlich der MOISTURIZING BAR oder die EXTREME CREME, eventuell in der Kombi mit der INTENSIVEN PFLEGE.
Auch das Thema NATURHAARBÜRSTEN bzw. manuelle Haarpflege solltest du dir unbedingt genauer ansehen.

b) Trockene Haarspitzen

Sind nur deine Haarspitzen trocken, solltest du die Wahl des richtigen Shampoos von deiner Kopfhaut abhängig machen. Fettet sie extrem stark nach, oder reicht es dir alle 2-3 Tage deine Haare zu waschen? Egal für welches Shampoo du dich entscheidest, du solltest auf jeden Fall eine anschließende Pflege für deine Haarspitzen verwenden, die im Haar verbleibt. Wahrscheinlich sind der MOISTURIZING BAR oder die SCHNELLE PFLEGE das passende für dich.
Du kannst das Shampoo auch wechseln – aber bitte nie die Feuchtigkeitspflege für deine Haarspitzen vergessen!


URSACHEN FÜR
TROCKENE
KOPFHAUT

Wechseljahre oder Veranlagung

Mit zunehmendem Alter fährt unsere gesamte Talgproduktion zurück, Kopfhaut, Haare und Haut werden trockener und sollten besonders jetzt sensitiv gereinigt und ausschließlich mit hochwertiger Naturkosmetik konfrontiert werden. In seltenen Fällen kann trockene Kopfhaut in jüngeren Jahren auf Veranlagung zurückzuführen sein. Ich rate in beiden Fällen, das Haar wirklich nur dann zu waschen, wenn es nötig ist und nicht, weil du denkst man müsste jeden zweiten oder dritten Tag shampoonieren.
Ganz besonders bei trockener Kopfhaut empfehle ich eine regelmäßige Trockenbürstung mit einer Naturhaarbürste (Wildschweinborsten!). Das mobilisiert die Kopfhaut, entfernt überschüssige Ablagerungen wie Talg und Hautschüppchen, welche sich am Haarboden angesammelt haben und bringt das Haar auf natürliche Weise zum Glänzen (siehe Naturhaarbürsten)
Meine Empfehlung: Auf jeden Fall einer unserer drei SHAMPOO BARS sensitiv


URSACHEN FÜR EINE
FETTIGE/ÖLIGE
KOPFHAUT

Die Grenzen zwischen normaler und schnell fettiger Kopfhaut sind fließend und manchmal gar nicht so eindeutig zu bestimmen. Wenn dann noch zyklusbedingte Schwankungen dazukommen wird es schon schwierig. Das Haar alle 2-3 Tagen zu waschen ist völlig normal. Es gibt allerdings auch Fälle von deutlich erhöhter Talgproduktion, also sehr schnell fettender Kopfhaut. Das kann verschiedene Ursachen haben und eine stärke Reinigung vertragen. Mit unserem SHAMPOO BAR intense mint oder dem SHAMPOO BAR intense pure reinigst du deine Kopfhaut stärker. Verwende dieses feste Shampoo aber bitte nicht täglich – das würde die Kopfhaut zu stark reizen. Falls du unbedingt täglich dein Haar waschen möchtest, verwende bitte einem unserer SHAMPOO BARS sensitiv.

Pubertät

In der Pubertät spielen die Hormone verrückt. In engem Zusammenhang damit steht meist eine übermäßige Talgproduktion, die nicht nur Pickel, sondern auch eine schnell nachfettende Kopfhaut hervorrufen kann. In einzelnen Fällen entstehen sogar große, gelbliche Schuppen, die nicht trocken sind, sondern ölig auf der Kopfhaut haften und nicht schön aussehen. Du bist in einer Umbruchphase und deine Talgproduktion muss sich erst noch einpendeln. In diesem Fall habe bitte Geduld und wasche dein Haar auf jeden Fall mit Naturkosmetik-Shampoos und nicht mit synthetischen, aggressiven Anti-Schuppen oder gegen-fettiges-Haar Shampoos. Diese enthalten nicht nur starke Tenside, die dazu beitragen, dass du immer öfter waschen musst, sondern auch Silikone oder andere Stoffe. Solche Zusätze überziehen Haar und Kopfhaut mit glättendem Plastik und bringen den natürlichen Stoffwechsel, also die Erneuerung deiner Zellen aus dem Ruder. Verzichte außerdem bitte auf Inhaltsstoffe wie Alkohol in Haarpflege- oder Stylingprodukten, die dein Haar auf Dauer austrocknen. Striegele bitte deine Kopfhaut regelmäßig mit einer Naturhaarbürste, um abgestoßene Zellen von deiner Kopfhaut zu entfernen (Kopfhaut-Detox). Deine äußere Hautschicht erneuert sich nämlich gerade rasant und von innen heraus, was völlig normal ist.

Hefepilz-Bildung durch feuchtes Haar

Achtung Langhaarkund:innen! Bindet euer frisch gewaschenes, noch nasses bzw. sehr feuchtes Haar bitte nicht stundenlang zu einem Dutt zusammen, um es an der Luft trocknen zu lassen. Die feuchte Kopfhaut will es luftig haben. Eine zu lange, hohe Luftfeuchtigkeit am Haarboden begünstigt das vorherschende natürliche Bakterienmilieu sehr negativ. Der Hefepilz Malessezia furur, ist zwar natürlicher Bestandteil unserer Hautflora, vermehrt sich in feucht-warmer Umgebung aber zu stark und kann juckende Kopfhaut verursachen an der ihr dann durch Kratzen entzündliche Stellen verursachen könnt. Wenigstens der Haaransatz sollte nach der Haarwäsche trocken geföhnt werden – natürlich nicht zu heiß, da das wiederum die Kopfhaut austrocknen könnte.


URSACHEN FÜR
EMPFINDLICHE,
JUCKENDE
KOPFHAUT

Regelmässiges Haare färben

trocknet nicht nur das Haar aus und schädigt es, sondern reizt auch extrem die Kopfhaut und bringt auf Dauer das natürliche Zusammenspiel wichtiger Bakterien am Haarboden aus dem Gleichgewicht. Juckende, trockene Kopfhaut kann die Folge sein.
Die chemischen Stoffe die in dem Haarfärbemittel enthalten sind, bleiben eine ganze Weile auf der Kopfhaut rückständig und gelangen über die Ober-, Leder- und Unterhaut an die Haarpapille und schädigen diese. Auf Dauer wirken sich die Schadstoffe negativ auf das intakte Haarwachstum aus und können dieses sogar langwierig stören.
Dieser Zustand wird oft noch befeuert durch die Verwendung nicht naturkosmetischer Haarpflege Produkte sowie diverser synthetischer Stylinghelfer.

Schädigende Styling Produkte

Wer zu viele (nicht-naturkosmetische) Styling Produkte verwendet, der darf sich nicht wundern, wenn irgendwann die Kopfhaut juckt, oder sogar schuppig wird. Diese Produkte enthalten Weichmacher, Emulgatoren oder Konservierungsmittel auf der Basis von Erdöl, welche die Hautbarriere spielerisch durchdringen und die Unterhaut und letztlich unseren Organismus mit synthetischen Stoffen versetzen. Das stört nicht nur unser natürliches Bakterienmilieu auf der Kopfhaut, sondern ist auch hormonwirksam. Letztlich macht natürlich immer die Menge das Gift. Hier ein Peeling für die Kopfhaut, da silikonhaltige Volumengeber oder alkohollastige Sprays, klebrige Lockenprodukte oder stützende Volumenpasten für den Haaransatz. Meistens müssen dann auch wieder aggressive Shampoos her, die das alles herauswaschen sollen. Unsere Kopfhaut ist im Dauerstress von all diesen Mittelchen. Also bitte Finger weg von allen Kosmetikas auf der Basis von Erdöl. Sie überziehen und versiegeln nicht nur das Haar mit synthetischen Weichmachern wie Silikonen und Polyquaternien (Quats), sondern verstopfen auch die Poren unserer Kopfhaut. Das natürliche Zusammenspiel hautschützender Bakterien bricht in sich zusammen. Es entsteht nicht nur Juckreiz, sondern eventuell fängt die Kopfhaut auch an unangenehm zu brennen, man beginnt sich an diesen Stellen zu kratzen, schafft so kleine offene Verletzungen auf der Kopfhaut woraus sich sogar Entzündungen entwickeln können – ein Kreislauf kann entstehen. Zu vergleichen ist dieser Overkill-Prozess mit der Stewardessenkrankeit, bei der die natürliche Hautflora im Gesicht durch zu viel Make up kollabiert.
Meine Empfehlung: SHAMPOO BAR sensitiv plain

Stoffwechselstörung

kann auch ein Grund für empfindliche, gereizte und juckende Kopfhaut sein – manchmal sogar in Begleitung feiner trockener Schüppchen oder sogar fettiger, eher größerer, gelblicher Schuppen. Die natürliche Talgproduktion ist aus dem Lot. Vielleicht durch hormonelle Schwankungen, Stress, Schilddrüsenprobleme, Veranlagung und und und. In all diese Fällen würde ich absolut von synthetischen aggressiven Anti-Schuppen Shampoos oder Shampoos gegen fettiges Haar abraten – der Teufelskreis mit diesen Produkten ist abzusehen. Diese nicht natürlichen Shampoos entfetten die Kopfhaut zu aggressiv und regen die Talgdrüsen zu rascher Nachproduktion an. Ich empfehle erst mal alle Duftstoffe wegzulassen, das Haar mit einem natürlichen und milden Shampoo zu waschen, z.B. unserem SHAMPOO BAR sensitiv plain. Du kannst ihn übrigens täglich verwenden und mit dem cremigen Schaum gleich den ganzen Körper waschen. Dieser nachhaltige, feste Shampoo Bar ist wegen der duftneutralen Variante der mildeste unter unseren sensitiven festen Shampoo Bars. Mit diesem Hair + Body Bar machst du nichts falsch. Das gilt natürlich auch für alle ohne mögliche Haar- oder Kopfhautprobleme. Wenn es doch eine stärkere Reinigung sein soll und du das Haar doch nur alle 3 Tage wäscht, kannst du auch ruhig unseren duftneutralen SHAMPOO BAR intense pure für die stärkere Reinigung verwenden. Wenn das alles dein Problem nicht verbessert, gehe bitte zum Arzt, vielleicht gibt es ja hormonelle Ursachen. Doch wenn der, wenn auch aus der Apotheke, das marktübliche Anti-Schuppen Shampoo empfiehlt, wäre ich skeptisch.

Kontakt-Allergie / Phototoxische Reaktionen

Ganz generell ist die Anzahl der Betroffenen stark angestiegen. Kontaktallergien oder phototoxische Reaktionen kommen immer häufiger vor. Ursache dafür sind wohl häufige Kontakte mit erdölbasierten Stoffen in Kosmetikas, Textilien und diversen Gebrauchsgegenständen. Aber auch Medikamente und ein Overkill durch Reinigungsmittel können diese Kontaktempfindlichkeiten herbeiführen. All das macht die Hautbarriere durchlässiger und Schadstoffe können in unser Körpersystem eindringen. Juckende Hautstellen, empfindliche Kopfhaut oder Rötungen am Haaransatz können die Folge sein. Nicht selten kommt es dann zu unangenehmen Reaktionen beim Kontakt mit Naturstoffen und deren vereinzelter Bestandteile ätherischer Öle, die in ihnen enthalten sind. Es kann sein, dass man bei der tollsten naturkosmetischen Hautcreme plötzliche rote juckende Stellen bekommt. Immer wieder höre ich von Kunden, die Naturkosmetik nicht vertragen – das Problem kenne ich von mir selbst auch. Man unterscheidet zwischen Unverträglichkeit auf Naturstoffe und Gesundheitsgefährdung durch synthetische, chemische Stoffe, die bis krebserregend reichen können. Zum Glück sind Allergiker die um Naturkosmetik einen großen Bogen machen müssen eine Seltenheit. Der Weg durch Ausschlussverfahren den Übeltäter zu lokalisieren, kann langwierig sein – anfangen würde ich aber erstmal mit Duftstoffen.

Schuppenflechte

ist eine hartnäckigere Irritation des Haarbodens, die man unbedingt ernst nehmen sollte. Die Kopfhaut-Psoriasis ist eine Form der Schuppenflechte, ausgelöst meist durch Stoffwechselstörungen oder Veranlagung. Dabei gerät die Talgproduktion an einzelnen Stellen aus dem Lot, Schüppchen verkleben sich innerhalb weniger Tage, wirken eher fettig, sind oft gelblich und verkrusten zu einer Art Schorf, der sich nur schwer von der Kopfhaut lösen lässt.
Bitte nicht unsensibel daran herumkratzen – die Oberhaut ist schnell verletzt und weitere Bakterien könnten in sie eindringen. In solchen Fällen kann man mit einer Naturhaarbürste regelmäßig und sorgsam über die betroffenen Stellen streichen und evtl. mit Nachtkerzenöl versuchen, sehr starke Verkrustungen zu lösen. Auf Duftstoffe solltest unbedingt verzichten und gewaschen sollte unbedingt mit einem natürlichen, sensitiven Shampoo. Wenn das alles nicht hilft, bitte zum Arzt.

Hefepilz-Bildung durch feuchtes Haar

siehe oben ÖLIGE / FETTIGE KOPFHAUT


SCHUPPEN

Zu viele falsche Produkte auf der Kopfhaut

Wie oben unter EMPFINDLICHE, JUCKENDE KOPFHAUT schon beschrieben, können regelmäßiges Färben der Haare und zu viele aggressive Produkte die Kopfhaut reizen oder ihre Poren verkleben. Wenn das der Grund für die Schuppen sein sollte, ist es doch ein Leichtes, das alles mal für eine Weile wegzulassen und auf Naturkosmetik umzusteigen. Am Besten auf duftneutrale Produkte ohne ätherische Öle. Dann wird man sehen was nach einiger Zeit von dem Problem noch übrig ist.
Erfahrungsgemäß ist das Schuppenproblem ein männliches. Meist hat es mit synthetischen, aggressiven Anti Schuppen Shampoos und zu vielen Styling Produkten für Kurzhaarschnitte zu tun. Ok, eine nach hinten gestylte Kurzhaarfrisur kommt zwar nicht ohne extremes Stylingprodukt aus, aber vielleicht kann man versuchen die Kopfhaut davon so gut es geht auszusparen und auf das handelsübliche Anti-Schuppen-Shampoo zu verzichten. Das bewirkt meist schon Wunder.

Hormonschwankungen

(siehe oben EMPFINDLICHE, JUCKENDE KOPFHAUT)

Hefepilz-Bildung durch feuchtes Haar

(siehe oben ÖLIGE / FETTIGE KOPFHAUT)


UMSTELLUNG AUF
FESTE SHAMPOOS

In seltenen Fällen kann es bei der Umstellung auf ein festes Shampoo zu Schüppchen oder veränderter Talgproduktion kommen. Eine pauschale Erklärung dafür ist mir nicht bekannt. Aber da vorangegangene Produkt vielseitig sind, kann auch die Reaktion aufeinander unterschiedlich ausfallen. In der Regel legt sich das Problem nach ein paar Haarwäschen wieder. Mir sind nur vereinzelt Fälle bekannt die mit der Umstellung Probleme hatten. Oft lag es auch daran, dass das Shampoo nicht richtig herausgewaschen wurde, oder es doch eine Kontaktreaktion auf einen Duftstoff gab der in den ätherischen Ölen enthalten ist.


FESTES SHAMPOO ODER HAARSEIFE – WO LIEGT DER UNTERSCHIED?

Seife entsteht durch Verseifung

Kurz gesagt: Das eine ist eine Seife, das andere ist ist keine.
Eine feste Haarseife, bzw. eine Shampoo-Seife ist nichts anderes als eine normale Seife – also Pflanzenöle, die mit Natronlauge verseift werden. Ihnen werden, im Gegensatz zu festen Shampoos, keine Tenside beigemischt, da durch den chemischen Prozess der Verseifung bereits ein Quasi-Tensid entsteht. Dabei gehen allerdings auch die wertvollen Nährstoffe der Pflanzenöle verloren. Bei festen Shampoos ist das nicht der Fall; sie enthalten also mehr Nährstoffe als Haarseifen.

Unterschiedliches Gefühl

Unterschiede gibt es auch beim Haargefühl: Nach der Reinigung mit festem Shampoo fühlt sich das Haar eher fluffig und locker an, bei Haarseife oft leicht klebrig, da sie weniger entfettet. Außerdem lässt sich das Haar nach der Wäsche schwerer kämmen und wirkt oft stumpf. Welches Haargefühl man bevorzugt, ist eine Frage des Geschmackes.

Festes Shampoo haben mit Seife nichts zu tun

Ein festes Shampoo ist nicht zwingend ein hochwertiges Naturprodukt. Im Prinzip kann lustig alles vermengt werden, wovon man sich ein tolles Ergebnis verspricht. Das können sein: Pflanzenöle, Tenside, Mineralstoffe, Kräuter, Salze, ätherische Öle und vieles mehr. Die Masse wird dann in Formen gegeben und aufgebacken (siehe oben: HERSTELLUNG UNSERER SHAMPOO BARS) Dieser Prozess kann maschinell oder händisch von statten gehen, unter Verwendung guter Inhaltsstoffe oder minderwertiger. Es gibt unter festen Shampoos gehörige Unterschiede, weil Rohstoffe unterschiedlichster Qualität zum Einsatz kommen und nicht jeder Produktionsprozess es erlaubt, mit naturbelassenen Rohstoffen zu arbeiten. Dass ein Shampoo fest ist, deutet nicht zwangsläufig auf ein Qualitätsprodukt hin – wie für flüssige Shampoos auch, können minderwertige Stoffe verwendet worden sein. Aber immerhin wird auf die Plastikflasche verzichtet.




DIE VORTEILE
VON FESTEN SHAMPOOS


– Keine Plastikflaschen mehr im Bad
– Shampoo Bars bestehen meist aus umweltfreundlicheren Inhaltsstoffen als flüssige Shampoos
– Sie sind perfekt für die Reise, passen in die kleinste Tasche und nichts kann auslaufen
– Feste Shampoos sind für Kinder, Erwachsene, für die Bartreinigung und auch für Hunde
– Mit einem Shampoo Bar ist die ganze Familie im Urlaub versorgt
– Feste Shampoos sind Produktkonzentrate und nicht mit Wasser verdünnt
– Die kleinen Größen sind tolle Geschenke und Mitbringsel


NO PLASTIC

Der Vorteil für die Natur, liegt unübersehbar auf der Hand – du belastest sie nicht mit einer Plastikflasche. Außerdem sind feste Shampoos Konzentrate, da die Inhaltsstoffe ja nicht mit Wasser verdünnt werden – logisch. Man könnte also denken, man kommt länger damit hin, als mit flüssigen. Das ist aber nicht unbedingt der Fall – manche Shampoo Bars sind so verdächtig leicht im Gewicht, dass ich da, was minderwertige Füllstoffe angeht, manchmal doch sehr skeptisch bin. Trotzdem muss ich schon auch feststellen, dass es recht sparsame Anwender gibt und andere, die nach kurzer Zeit ein neues brauchen. Also sparsam damit zu sein schadet ja nichts und die Haare werden schneller sauber als du denkst.


FESTE SHAMPOOS
SIND PERFEKT ZUM
REISEN

Was meine Haar- und Hautpflege angeht, möchte ich ebenso unterwegs auf nichts verzichten. Zum Glück muss ich das auch nicht. In meine Seifenbox passt alles was ich brauche. Ein kleiner 20g Shampoo Bar reicht für mich plus Begleitung mehr als 2 Wochen. Damit wird geduscht, Haare gewaschen und Hände gewaschen. Von meiner festen Haarpflege dem Moisturizing Bar und meiner festen Gesichtspflege, dem Cream Bar, schneide ich mir ein kleines Stück ab. Das 20g Stück des Cleansing Bars zur Gesichtsreinigung darf meine Begleitung auch mitbenutzt.

YLN we travel minimal

Dieses Tvavel-Beauty-Case ist einfach genial. Ökonomischer kann man nicht reisen. Sogar mein Hyaluronserum fülle ich mir in ein kleines Fläschchen um für den Transport. Nicht daran zu denken, was ich früher alles mitgeschleppt habe.

Trotzdem trocken und luftig lagern!

Das ist wirklich immer sehr sehr wichtig. Wenn unsere Kosmetik lange halten soll, dürft ihr sie auf keinen Fall zu lange feucht oder gar nass in einer Seifenbox verschlossen halten. So toll unsere Produkte sind, so empfindlich sind sie leider auch. Also ankommen und offen hinlegen. Sonst gibt’s Schimmel. Unsere Shampoo Bars können im Gegensatz zu unseren anderen Produkten direkte Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen sehr gut ertragen. Auf Reisen also immer offen liegen lassen und wenn ihr unterwegs seid, vorher das Shampoo mit Küchenrolle abtupfen und am Besten noch ein wenig einwickeln bevor ihr die Bars in der Seifendose verschließt. Habt da bitte ein Auge drauf.


ANWENDUNG
FESTER
SHAMPOOS

Das Haar muss richtig nass sein. Den Shampoo Bar mit leichtem Druck und in kreisenden Bewegungen über den Kopf reiben und vor allem an der Kopfhaut orientieren. Den Bar dann zur Seite legen und mit den Fingerspitzen die Kopfhaut massieren – so wie mit flüssigen Shampoo auch.
Ist das Haar sehr fettig zum Zeitpunkt der Wäsche, wird der Schaum nur dürftig ausfallen. Eine zweite Haarwäsche ist nicht nötig und sollte man der Kopfhaut zu liebe auch lieber bleiben lassen. Hast du allerdings das Gefühl, dein Haar ist nach der ersten Wäsche immer noch verschmutzt, setzte den Bar ein zweites Mal, aber bitte nur sehr kurz an. Jetzt sollte auch der angenehm cremige Schaum entstehen, den du gleich für die gesamte Körperpflege verwenden kannst.
Der Shampoo Bar sensitiv ist hervorragend für die tägliche Haarwäsche geeignet, der Shampoo Bar intense, sollte wegen seines stärkeren Waschtensides nicht täglich verwendet werden.

Mein Favorit – die gebückte Haarwäsche

Ich bin großer Fan davon, Haare Kopf über zu waschen – man erreicht die Kopfhaut so überall am besten. Viele denken ja, dass in erster Linie die Haare und nicht die Kopfhaut gewaschen werden sollten. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der Nacken kommt bei einer ‘aufrechten Haarwäsche’ schnell mal zu kurz. Mit einer ‘gebückten Haarwäsche’ allerdings, lässt es sich besser auf die Kopfhaut konzentrieren und die Haarlängen werden nicht zwangsläufig zu stark shampooniert. Keine Sorge, die Haarlängen bekommen beim ausspülen des Shampoos genug Reinigung ab.


FESTE SHAMPOOS
RICHTIG LAGERN
UND TRANSPORTIEREN

Unsere Shampoo Bars sind Naturprodukte
Sie beinhalten sensible, nicht raffinierte Pflanzenöle und sind nicht wie flüssiges Shampoo, mit Alkohol konserviert. Sie sollten daher unbedingt trocken und luftig abgelegt werden. Über eine länger Zeit im Nassen liegen, das mögen sie genauso wenig im feucht-nassen Zustand in geschlossenen Behältern aufbewahrt werden – Schimmel könnte sich bilden. Auf Vorrat gekaufte Shampoo Bars sollten bei normaler Zimmertemperatur gelagert werden – also auch da auf geringe Feuchtigkeit achten. Möchtest du deinen Bar allerdings mit zum Sport oder auf Reisen nehmen und er ist noch nicht getrocknet, tupfe ihn einfach mit Küchenrolle ab und rolle ihn sicherheitshalber in ein frisches Stück ein. Dann darf er für den Transport in der Dose verschwinden. Wenn du angekommen bist, öffne die Dose bitte wieder und lege ihn heraus.

Feste Shampoos mögen keine nassen Füsse

Wichtig ist, dass du den Shampoo Bar nach der Verwendung offen ablegst, damit er von allen Seiten gut trocknen kann. Lass ihn auf keinen Fall im Wasser liegen. Erstens besteht dann die Gefahr, dass er schimmelt und zweitens, wird er so recht schmoddrig an der Unterseite – bei der nächsten Anwendung würde dann zu viel Produkt verbraucht werden.
Für meine persönlich perfekte Ablage habe ich selbst zur Porzellanmasse gegriffen und schlichte, organische Seifenablagen geformt, die eine Rundum-Belüftung zulassen. Die Bars können selbstverständlich auch auf flachen Untergründen abgelegt werden. Behalte bitte im Blick, dass sie nicht im Wasser liegen. Sie sind eben etwas empfindlicher.


VOM FRISEUR
ZUM NATURFRISEUR

Nach 20 Jahren hatte ich diese Plastikflaschen satt und träumte davon, meine private Überzeugung, nämlich Abfall zu reduzieren, auch auf meinen Salon zu übertragen. Unmengen anfallender Plastikbehälter, Farbtuben und Alufolie wandern jeden Tag in die Tonne. Wenn man die Augen davor verschließt, ist das zu ertragen. Aber wenn nicht, dann nicht. Ich wollte etwas verändern – für meinen eigenen Friseursalon, den der Anderen, für mich privat und euch alle da draussen. Schnell war klar, der Schritt wird radikal sein. Muß radikal sein. Ich wollte mit minderwertigen Produkten und Stoffen auf der Basis von Erdöl nichts mehr zu tun haben. Ich würde mich endlich lossagen von den großen Konzernen, ihrer mir unsympathischen Marketingstrategien und all den Haarpflegeprodukten, deren Liste an Inhaltsstoffen mir schon immer ein großes Rätsel war. Vor sechs Jahren packte ich die Sache an, ohne zu wissen wie, mit wem und was überhaupt. Meine Ansprüche waren klar: Nur hochwertige Inhaltsstoffe aus Natur und Biochemie, nicht raffinierte, sondern pure und wertvolle Pflanzenöle, -buttern und -wachse, Kräuter, Salze und Mineralerden und alles was die Natur sonst so auf Lager hat, was Haar und Haut zu Gute kommen könnte. All diese Stoffe so geballt wie möglich, ohne übertriebene Produktverdünnung, am besten gleich Konzentrate, keine Konservierung durch Alkohol und ohne übertriebene Umverpackung. Produktion in Deutschland? Klar! Idealer weise in Manufakturen für Naturkosmetik in meiner Umgebung. Das war die Idee. Das alles nicht zuletzt für ein atemberaubendes, glücklich machendes Haar- und Hautgefühl, zufriedene Kunden, staunende Friseure und ein Aufatmen der Natur.

Erst die Vision, dann die Praxis

2016 hielt ich nach einigen Monaten Testphase an mir selbst, an Freunden und schließlich an meinen bereitwilligen Kund:innen im Salon, die ersten 3 YLN Shampoo Bars in den Händen. Der hohe Aufwand, Mut und Geduld hatten sich gelohnt. Eigentlich wollte ich lediglich den Salon auf Naturkosmetik umzustellen, was sich daraus dann alles ergab und wie sich mein Leben daraufhin verändern sollte, war nicht geplant und hat mich völlig überrollt. Schnell war klar, dass es beim Thema feste Shampoos nicht bleiben wird.
Ursprünglich suchte ich aber schon erst mal nach einer professionellen Friseur Marke die meinen naturkosmetischen und nachhaltigeren Ansprüchen gerecht werden würde. Jedoch vergeblich. Nach wie vor hätte ich mit Plastikflaschen und zu viel Chichi leben müssen – außerdem wurde mir die Problematik von greenwashing auch schnell klar. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich auf die Suche nach Manufakturen zu machen, die mir nach meinen Vorstellungen und deren Expertise natürliche, umweltschonende, nachhaltige feste Shampoos für diverse Haar- und Kopfprobleme in Friseurqualität herstellen konnten. Hohe Produktionskosten waren und sind mir bis heute egal. An erster Stelle standen damals schon maximale Qualitätsansprüche, ein angenehmes und üppiges Schaumverhalten – um den cremigen Genuss im Idealfall für die gesamte Körperpflege verwenden zu können. Ein hochwertiger Hair & Body Bar war insgeheim mein Ziel.
Meine tief sitzende Motivation dem Friseur-Business, mit dem ich schon immer gehadert habe, ein umweltfreundliches Update zu verpassen und auch in unserem Konsumverhalten etwas zu verändern treibt mich bis heute an.

Und dann die Zukunft

Das Resultat davon sind glückliche Kundinnen, ein höchst wirkungsvolles natürliches Haar- und Hautpflege Konzept, das sich an jedes Haarbedürfnis anpassen lässt, ein florierender Naturfriseur in Berlin Mitte, der unaufhörlich über Shampoo Bars, festes Shampoos, natürliche Haarpflege, Haarseife, die No-Poo Methode und Naturkosmetik im allgemeinen aufklärt und eine Friseurin, die eigentlich keine sein wollte und sich jetzt nichts Besseres vorstellen kann, als das, was sie tut.

Wer wissen möchte was meinem Sinneswandel voraus gegangen war, könnte sich für diesen Beitrag interessieren:


Mein City Detox


CONDITIONER BAR
– DIE PERFEKTE
PFLEGEERGÄNZUNG
ZU FESTEN SHAMPOO

Mit einem Naturshampoo ist es bei den meisten leider nicht getan. Mit trockenen Haarspitzen hat fast jeder zu kämpfen. Außerdem soll sich das Haar ja auch schön weich und gesund anfühlen.

Dem klassischen flüssigen Conditioner, als gut bewährte Haarspülung nach der Wäsche haben wir ein gehöriges Update unterzogen. Unser fester Conditioner Bar ist eine absolute Revolution. Höchst wirksam versorgt er jegliche Art von trockenem Haar nachhaltig mit Feuchtigkeit (sogar Barthaar!) Ich kann mit Stolz sagen, dass die Wirksamkeit unseres Conditioners alle Produkte übertrifft, mit denen ich es in meiner bisherigen Friseurlaufbahn zu tun hatte. Das Haar regeneriert sich und kann lang werden, wenn man das möchte – mein absoluter Favorit und bester Mitarbeiter im Salon in Sachen nachhaltiger und höchst wirksamer Haarpflege. Er hält ewig, kann sogar geschnitten werden, passt in jedes noch so kleine Gepäck und kann auch unabhängig einer Haarwäsche angewendet werden. Probiert ihn unbedingt aus.

Überschüssiges Wasser mit einem Handtuch herausdrücken.
Den Moisturizing Bar entweder direkt in die Haarenden einreiben, oder zwischen den Handflächen verreiben und den weißlichen Film, der sich vom Bar löst, in das Haar einarbeiten. Alles gut knetend verteilen und durchkämmen. Mit der Dosierung bitte experimentieren, lieber mit etwas weniger beginnen, aber wichtig ist immer, an den Haarenden beginnen und den Haaransatz bitte aussparen.
Das Kämmen wird zum Kinderspiel.